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Design Thinking- was es leistet und was nicht...

23.10.2017

Design Thinking erfreut sich seit einiger Zeit großer Beliebtheit. Aber es hat Limitierungen und Grenzen...

 

 

Design Thinking: Die Grund-Idee

 

Man sollte „Produkte“ entwickeln, die den Kunden begeistern, getreu dem Motto: der Köder muss dem Fisch schmecken ...

Eine Methode hierfür, inzwischen weit verbreitet und vielfach erprobt, ist das Design Thinking.

Es wurde Mitte der 80er Jahre von der Innovationsagentur IDEO entwickelt, um Innovationen hervorzubringen, die sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientieren. Es ist kein Hexenwerk und kann grundsätzlich von jeder Organisation angewendet werden. 

Design Thinking basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen in einem die Kreativität fördernden Umfeld zusammenarbeiten. Das Team entwickelt bereits gemeinsam die konkrete Fragestellung, eroiert dann Bedürfnisse und Motivationen von aktuellen oder potenziellen Nutzern, um auf dieser Basis Lösungs-Konzepte zu entwickeln, die mehrfach iterativ geprüft werden. 

Die Dauer des Prozesses kann je nach Aufgabenstellung und internen Ressourcen stark variieren: Im Business Development der ZEIT arbeitet man bspw. sehr erfolgreich mit 3h Slots, die sich in den Alltag eines vielbeschäftigten Journalisten gut einbauen lassen. 

 

 

Design Thinking:  Ein Prozess und ein Mindset

 

Die Methode orientiert sich ursprünglich an der Arbeit von Designern, daher der Name. Es ist eine Kombination aus Verstehen, Beobachtung, Ideenfindung, Verfeinerung, Ausführung sowie dem Lernen aus der jeweiligen Phase.

Im Wesentlichen besteht es aus sechs einzelnen Schritten (siehe Abbildung, Quelle HPI), die wiederholt durchlaufen werden, bis das Ergebnis den Nutzer begeistert.

 

 

 

Design Thinking ist aber nicht nur die Methode sondern auch ein Mindset. Hier einige kennzeichnende Eigenschaften von Anwendern:

  • empathisch

  • experimentierfreudig

  • optimistisch

  • visuell und haptisch 

  • teamfähig

 

Mit Design Thinking kann man Lösungen für jegliche Arten von Nutzer-Problemen finden.

 

 

Design Thinking: Ein Fazit

 

Design Thinking ist ein spannendes Werkzeug. Es stellt den Nutzer an den Anfang und in den Mittelpunkt des Innovationsprojektes. Es geht immer darum, wer er ist, was er macht und was er will. Was klappt nicht? Wie kommt unsere Lösungsidee an? Was wünscht er sich für Verbesserungen? Was findet er überflüssig oder missverständlich?

 

Die Leistung von Design Thinking: 

 

Mit einer auf die Bedürfnisse der Nutzer ausgerichteten Methode steigt die Wahrscheinlichkeit gute und erfolgreiche Lösungen zu entwickeln. 

Außerdem ist es ein fabelhafter Einstieg in ein strukturiertes Innovations-Management von Organisationen. 

Es öffnet Denkschranken und setzt organisationale Kreativität frei.

 

 

Grenzen & Limitierungen von Design Thinking: 

 

Aber es ist kein Allheilmittel und kein Garant für Erfolg. 

Es liefert keine Antworten, wenn der Nutzer selbst nicht sagen kann, was er will. Wenn man nur Kerzen kennt, kann man sich keine Glühbirnen vorstellen ;)

 

  • Design Thinking ist nur eingeschränkt geeignet, wenn die Lösung "truly disruptive" sein soll.

  • Es bietet keine sinnvolle Unterstützung, wenn es um die geniale Kombination innovativer technischer Möglichkeiten geht. 

  • Es findet keine innovativen Anwendungen für vorhandene Ressourcen & Kompetenzen einer Organisation.

  • Es bietet kaum Raum für Innovatoren mit starken Produktvisionen. 

  • Es adaptiert keine innovativen Ideen aus anderen Regionen oder Märkten für bislang unterbelichtete Nischen im eigenen Wirkungsfeld. 

  • Und es ist eher etwas für extrovertierte, kreative Team-Player und nicht für akribische Tüftler.

 

Wenn Sie erfahren wollen, wo und wie Sie Design Thinking effektiv bei sich einsetzen könnten und bei welchen Ihrer Fragestellungen andere Methoden erfolgversprechender sind, freue ich mich über einen Anruf oder eine Mail.

 

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Ich schreibe hier im Abstand von 4 Wochen über Innovationen, Innovationsmanagement, Kreativität und aktuelle   Neuigkeiten, die ich durch meine ganz persönliche Brille kommentiere.